Interkulturelle Kommunikation und Sensibilität in der Hochschullehre
Inzwischen ist es normal geworden, dass wir Studierende aus unterschiedlichen Kulturräumen an deutschen Hochschulen begrüßen dürfen, und es gibt viele Studierende, die neben dem deutschen noch einen weiteren kulturellen Hintergrund haben, da ihre Eltern oder sie selbst nach Deutschland zugewandert sind.
Das ist einerseits für uns Lehrende eine gute Gelegenheit, den eigenen kulturellen und kommunikativen Horizont zu erweitern, andererseits können sich daraus Missverständnisse oder gar Vorurteile entwickeln, die gute Lehre erschweren.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns damit, wie unser eigener kultureller bzw. multi-kultureller Hintergrund unser Verhalten – speziell unser kommunikatives Verhalten, z.B.: Körpersprache, Stimmklang, Blickkontakt und Unterbrechungsverhalten – beeinflusst und definiert. Auf dieser Grundlage können wir verstehen, wie Missverständnisse in interkultureller Kommunikation entstehen und wie wir sie auflösen können.
- Einfluss kultureller Prägungen auf die Kommunikation
- Wahrnehmung und Reflexion des eigenen Verhaltens in der Kommunikation
- Praxisbeispiele zum Erkennen und Auflösen von Missverständnissen
Die Teilnehmenden sind nach dem Workshop-Besuch in der Lage,...
- Einflüsse des kulturellen Hintergrundes auf die Kommunikation zu verstehen.
- eigene Kommunikationsformen zu reflektieren und dem interkulturellen Kontext anzupassen.
- Vielfalt gestalten
- Lehren und Lernen
- Querschnittsthemen
- Diversität
- Lehrende
Dipl.-Theat. Elisabeth Sommerhoff
Sprecherzieherin (DGSS) und Diplom-Theaterwissenschaftlerin; freiberufliche Trainerin; ''Stimmwerk'' in Hürth bei Köln
Leitung IRK-Studium, Mündliche Kommunikation und Sprecherziehung, Universität Regensburg
- Raum/Wegbeschreibung:
Justus-Liebig-Universität Gießen in der Servicestelle Hochschuldidaktik, Rathenaustraße 10 im Multifunktionsraum 326 (3. OG), D-35394 Gießen
- AE: 8
