HDM - Hochschuldidaktisches Netzwerk Mittelhessen
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Problem based learning (PBL) — ein Ansatz zum aktiven und kooperativen Lernen

Beschreibung:

Was haben Sokrates und Dr. House gemeinsam? Beide sehen das Problem als Anfang des Erkenntnisprozesses an!
Auch beim (hochschul)didaktischen Ansatz des Problem based learning bildet eine problemhaltige Sachlage den Ausgangspunkt des studentischen Lernens. In didaktisch strukturierten kooperativen Lernsettings erarbeiten Studierende Fachwissen und stärken dabei ihre Problemlösekompetenz.
Im Workshop erhalten Sie die Gelegenheit, im Wechsel von kurzen Inputphasen, Gruppen-, Einzel- und Fallarbeit Möglichkeiten und Grenzen des Problem based learnings zu erkunden und die Passung dieses Ansatzes zu Ihrer eigenen Lehre zu diskutieren und zu reflektieren.
Wir werden in der Veranstaltung zunächst auf das PBL-Konzept im Allgemeinen mitsamt seinen Erwartungen und Forschungsergebnissen eingehen und dann didaktische Aspekte wie z.B. Problemkonstruktion, Maastrichter 7-Sprung-Methode, kollaboratives Lernen, Rolle der Lehrenden, Einsatz von E-Learning sowie Bewertungsmöglichkeiten genauer betrachten. Um die Passung für Ihren Lehralltag abschätzen zu können, werden Sie im Workshop außerdem eine eigene Problem based learning-Lerneinheit für die Hochschullehre entwickeln.

Hinweis:
Zur Entwicklung einer exemplarischen Problem based learning-Lerneinheit bringen Sie bitte aktuelle Materialien aus Ihrem Lehralltag mit.

Kompetenzfeld:

Innovation

Intendierte Lernergebnisse:

Sie sind nach dem Workshopbesuch in der Lage,
  • Möglichkeiten und Grenzen des Problem based learnings zu benennen und diese mit Blick auf den eigenen Lehrkontext zu reflektieren.
  • eine eigene Lehrveranstaltung mit Problem based learning-Bestandteilen zu entwickeln.

Programm/Seminarablauf:

Am 04.12.2017 gibt es die Möglichkeit, sich im Rahmen einer hochschuldidaktischen Werkstatt über den konkreten Einsatz von PBL in Ihrer Lehre auszutauschen und eine didaktische Beratung zu erhalten. Der hier beschriebene Workshop kann aber auch ohne den anschließenden Besuch der Werkstatt belegt werden.

Referent/in:

Dr. Cornelia Arend-Steinebach

Dauer:

2 Tage

Arbeitseinheit:

16

Termin:

Mo. 18.09.2017: 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Di. 19.09.2017: 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Ort:

Philipps-Universität Marburg
Deutschhausstr. 11+13
Raum +01/0010
35032 Marburg

Teilnahmeentgelt:

30 €



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