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Kompetenzorientierte Evaluation als Rückmeldung für die eigene Lehre
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Beschreibung:
An den Hochschulen wird im Bologna-Prozess mehr Gewicht auf das Ergebnis des Studiums gelegt. Das Studium soll berufsqualifizierend sein. Dazu werden die Kompetenzen vorab benannt, die in den einzelnen Lehrveranstaltungen erworben werden sollen. Doch wie lässt sich die Förderung von Kompetenzen ermitteln und nachweisen? In diesem Workshop setzen sich die Lehrenden mit dem Konzept der "kompetenzorientierten Lehrevaluation" auseinander. Das "Berliner Evaluationsinstrument für selbsteingeschätzte studentische Kompetenzen (BEvaKomp)" bietet Lehrenden die Möglichkeit, eine studentische Einschätzung der geförderten Kompetenzen in einer konkreten Lehrveranstaltung zu erhalten. Das BEvaKomp umfasst sechs Kompetenzbereiche, wobei die Förderung jeweils von den Zielen der Lehrenden und äußeren Bedingungen, etwa dem Lehrveranstaltungstyp, abhängig ist. Die Studierenden bringen in diesem Rahmen ihre Rückmeldungen bereits in die laufende Veranstaltung ein. So sollen konstruktive Diskussionen angeregt werden, die dazu beitragen, die Lehre stetig zu verbessern. Lehrende entwickeln so eine "experimentelle Haltung" gegenüber der eigenen Lehrtätigkeit und erfahren, wie sich die Lehrtätigkeit auf die Lernentwicklung der Studierenden ausgewirkt hat. Als Konsequenz orientieren sich Lehrende vermehrt an den erreichten Ergebnissen ihrer Lehrtätigkeit und an den Lernenden: Sie vollziehen den "Shift from teaching to learning". Studierende beurteilen den eigenen Kompetenzerwerb auf diesem Weg differenzierter. Lehrende, Fachbereiche und sogar Hochschulleitungen erhalten so die Möglichkeit, ein eigenes "Kompetenzprofil" herauszuarbeiten und gute Lehre sichtbar zu machen. Im Workshop werden weiterhin die im BEvaKomp enthaltenen mit den im "nationalen Qualifikationsrahmen" genannten Kompetenzbereichen gegenübergestellt. Schlagworte wie "Kommunikative Kompetenzen" werden im BEvaKomp auf der Verhaltensebene operationalisiert. Lehrende erhalten damit auch Hinweise darauf, welche Art von Kompetenzen konkret im Bologna-Prozess gefordert werden.
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Kompetenzfeld:
Lehrevaluation |
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Lernziele:
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Referent/in:
Dr. Edith Braun
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Dauer:
2 Tage |
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Arbeitseinheit:
16 |
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Termin:
10./11.06.2010 jeweils: 10:00 bis 17:00 Uhr |
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Ort:
Fachhochschule Gießen-Friedberg Standort Gießen Wiesenstraße 14, Raum C 334 35390 Gießen |
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Teilnahmeentgelt:
25,-- |