HDM - Hochschuldidaktisches Netzwerk Mittelhessen

Zukunftsperspektiven des HDM?

Auf die Etablierung eines regelmäßigen Angebots zur hochschuldidaktischen Weiterbildung. Darüber hinaus auf die Stimulierung einer "professional community", in der Hochschuldidaktik nicht als begrenztes "Methodenlernen" für den Unterricht verstanden wird, sondern als ein lebenslanger Lernprozess, der den Charakter von Reflexion, Evaluation und Qualifikation trägt. Diese Perspektive ist nicht unbedingt an das HDM als Institution gebunden. Vielmehr ist hier auch Qualifikation zum Selbstlernen gemeint: Fortbildung und Weiterentwicklung hochschuldidaktischer Themen und Fragestellungen auf wissenschaftlicher und kollegialer Basis.

Auf langfristige Sicht ist beabsichtigt das Hochschuldidaktische Netzwerk Mittelhessen als eine dauerhafte, gemeinsame Einrichtung der drei Hochschulen zu etablieren. Die Notwendigkeit der nachgewiesenen Lehrqualifizierung wird sich absehbar eher erhöhen. Dabei ist es selbstverständlich die hochschuldidaktische Aus- und Weiterbildung als ein wissenschaftliches Projekt zu betreiben und als solches zu begleiten. Eine regelmäßige Einbindung nahestehender Fachwissenschaften wird angestrebt.

Innerhalb der beteiligten Hochschulen wird eine langfristige Zusammenarbeit zwischen dem Hochschuldidaktischen Netzwerk Mittelhessen und anderen Referaten und Stellen der Hochschulentwicklung angestrebt (z.B. Evaluation, Nachwuchsförderung, Forschungsakademien, Graduiertenkollegs etc.).

Beabsichtigt ist eine möglichst frühe, auf Dauer angelegte, überregionale Kooperation mit anderen hochschuldidaktischen Zentren und Einrichtungen innerhalb und außerhalb Hessens.

Eine institutionale Mitgliedschaft des HDM in der Arbeitsgemeinschaft für Hochschuldidaktik e.V. (AHD) ist vorgesehen. In Zusammenarbeit mit der AKKO - Akkreditierungskommission der AHD e.V. - wird nach der Erprobung und Evaluation des Programms eine Gesamtakkreditierung des Zertifikats angestrebt.

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